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FORDERN SIE DIE EU-POLITIKER AUF, KONFLIKTMINERALIEN ZU STOPPEN

Bitte unterstützen Sie eine ambitionierte EU-Verordnung zu “Konfliktmineralien”


Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

Derzeit wird eine EU-Verordnung zu “Konfliktmineralien” zwischen dem EU-Parlament, der Europäischen Kommission und den 28 Mitgliedsstaaten verhandelt. Das Ziel der Gesetzgebung ist es, die Verbindungen zwischen natürlichen Ressourcen und Konflikten aufzubrechen, wie diese in der Demokratischen Republik Kongo, Myanmar oder Kolumbien leider der Fall sind. Die lokale Bevölkerung leidet unter der Gewalt und den Menschenrechtsverletzungen, die von bewaffneten Gruppen begangen werden und zahlt somit den Preis für den Abbau bestimmter Rohstoffe.

Ich begrüße zwar die Initiative der Europäischen Union, bin aber über die am 17. Dezember 2015 von den EU-Mitgliedsstaaten beschlossene Position besorgt, da diese nur ein freiwilliges Opt-in-System vorsieht. Damit wird der Großteil an Rohstoffen außer Acht gelassen, da dieser in bereits weiterverarbeiteten Produkten auf den EU-Markt gelangt. Als Bürger/in bin ich tief beunruhigt, dass den von mir erworbenen Produkten eine versteckte Leidensgeschichte anhaften kann. Ich unterstütze daher eine Gesetzgebung, die sicherstellt, dass Produkte meines täglichen Gebrauchs keine Gewalt und keine Menschenrechtsverletzungen befeuern. Ich fordere eine Gesetzgebung, die die ethische Dimension von Produktion und Handel ins Zentrum stellt!

Damit die Verordnung tatsächlich zum Aufbrechen der Verbindungen zwischen dem Abbau bzw. Handel natürlicher Ressourcen und Konflikten beiträgt, bitte ich Sie,

  1. … eine führende Rolle einzunehmen und verbindliche Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Lieferkette zu unterstützen.
  2. … eine Regulierung zu unterstützen, die im Einklang mit den „OECD-Leitsätzen für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikogebieten“ steht, indem
    • … sichergestellt ist, dass alle Sorgfaltspflichten mit OECD Standards übereinstimmen.
    • … auch Metall-Importeuren nachgelagerte Unternehmen erfasst werden. Insbesondere müssen Firmen enthalten sein, die Produkte, in denen die betreffenden Rohstoffe enthalten sind, auf den europäischen Markt bringen.
    • … der flexible und fortschreitende Charakter der Sorgfaltspflichten textlich festgehalten wird.
Als europäische/r Bürger/in fordere ich, eine wirkungsvolle Regulierung zu verabschieden, die tatsächlich zu einer Beendigung von Konflikten beiträgt. Ich bin sicher, dabei auf Sie zählen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Email wird an wichtige politische Entscheidungsträger der EU geschickt: